In tierischer Mission


12 Mai 2017 | Hund

„Älteren, beeinträchtigten Menschen wieder Lebensmut schenken oder eine wild tobende Horde Kinder ganz einfach runterbringen? Kein Problem für meinen vierbeinigen Partner und mich“, so Doris Ebner, Assistentin der Geschäftsführung von grinzoo GmbH.

Nicht nur die Bewohner des Seniorenheimes, auch Australian Shepherd Buddy und Frauchen Doris freuen sich auf das wöchentliche Zusammentreffen. Wenn der Rüde seine Schnauze zur Tür hereinsteckt, sind fast schlagartig sämtliche Wehwechen und Sorgen vergessen. Buddy zaubert seinen betagten Freunden sofort ein Lächeln ins Gesicht. Schwanzwedelnd dreht der Hund seine Begrüßungsgrunde, lässt sich geduldig streicheln und natürlich auch gerne mit dem einen oder anderen Leckerli verwöhnen. „Wenn ich dieses Strahlen in den Augen der Senioren sehe, haut es mich jedes Mal wieder aufs Neue um. Es ist einfach ein Hammer, zu beobachten und zu spüren, welch positive Stimmung mein vierbeiniger Partner verströmt“, so Doris Ebner. „Alleine dafür hat sich die Ausbildung zu tiergestützten Aktivitäten mehr als gelohnt.“ So ganz nebenbei profitiert übrigens auch Buddy von den Altenheimbewohnern. Denn diese agieren und reagieren in bestimmten Situationen einfach anders als Otto Normalverbraucher.

Und dies ist vor allem bei der Arbeit mit Kindern sehr wichtig. Frauchens Augen können nicht überall gleichzeitig sein. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Australian Shepherd etwas zu fest gedrückt oder – selbstverständlich unbeabsichtigt – am Schweif gezogen wird. Auch Unsicherheit oder Angst kann manchmal zum falschen Umgang mit dem Rüden führen. Doch was andere Hunde in Stress versetzt, ist für den ehrenamtlich arbeitenden Buddy längst Routine. „Nicht nur die Kids, auch ich kann mich voll und ganz auf Buddy verlassen – ein tolles Gefühl, wenn das gegenseitige Vertrauen zu 100 Prozent da ist“, so Doris Ebner, die rechte Hand der Geschäftsführung von grinzoo GmbH. „Ich kann nur jedem Hundehalter wärmstens empfehlen, oft und viel gemeinsame Zeit mit seinem Partner auf vier Pfoten und größeren Menschenmengen zu verbringen. Denn egal, ob Zwei- oder Vierbeiner – Ängste werden meist spielerisch überwunden. Und letztendlich profitieren alle von einem harmonischen Miteinander.“
 
Fotos: privat

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