Gar nicht gruselig


16 Juni 2017 | Terrarium

„Die Faszination für exotische Tiere war schon immer da. Ich erinnere mich noch gut an die Schlangenschau in der Schule. Die meisten meiner Mitschüler trauten sich nicht, das Reptil anzufassen. Ich hingegen konnte gar nicht genug von dieser wunderschönen Riesenschlange bekommen und hätte sie mir am liebsten um den Hals gelegt“, erzählt Tina. Mit 21 Jahren durfte dann die erste Schlange – eine Kornnatter – bei der Münchnerin einziehen. Als „Schlangenneuling“ wusste Tina zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht, dass Kornnattern eher hyperaktiv sind und total auf Wasser abfahren. Umso größer der Schreck, als die Schlange plötzlich unauffindbar war. Tina: „Ich malte mir sämtliche Horrorszenarien aus. Und was werden meine Nachbarn bloß von mir denken, wenn ich ihnen sage, dass meine Schlange abgehauen ist?“ Gottlob löste sich im Badezimmer bald alles in Wohlgefallen auf, als die Kornnatter beim Wannenüberlauf frech ihren Kopf heraussteckte.

Das „Schlangen-Gen“ steckt auch in Tinas Tochter Mia. Auge in Auge mit einer Königspython meinte die Kleine: „Mama, die nehmen wir jetzt gleich mit nach Hause!“ Sofort ließ sich das natürlich nicht bewerkstelligen, aber es dauerte nicht lange bis zwei Königspythons – namens Nutella und Butter – das Zusammenleben mit Tina und Mia genossen. „Diese Tiere sind einfach wunderschön anzusehen – viel besser und spannender als Fernsehen. Wir behandeln sie mit Respekt und halten sie selbstverständlich artgerecht“, so die Münchnerin. „Das einzig Unangenehme ist die Fütterung. Gerade deshalb, weil ich selbst eine tolle Ratte als Haustier hatte, fällt mir das mehr als schwer.“

Darauf fährt Tina auch ab: „Neben Schlangen steh ich total auf Vogelspinnen – hatte selbst auch zwei daheim, Fledermäuse und Gottesanbeterinnen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich einmal bewusst die Zeit zu nehmen um sich intensiv mit diesen Tieren auseinanderzusetzen und zu beschäftigen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese göttlichen Geschöpfe dann gar nicht mehr gruselig oder angsteinflößend sind.“

Wir bedanken uns bei Tina sehr herzlich für ihre persönlichen Erfahrungen mit diesen außergewöhnlichen Haustieren.

Fotos: pixabay

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