Diät für Hunde


19 Februar 2018 | Hund

Wie dein Hund einfach nachhaltig Gewicht verliert

Abnehmen ist nicht nur bei uns Menschen ein großes Thema, sondern auch bei unseren treuen vierbeinigen Begleitern. Überflüssige Kilos verringern die Lebensqualität des Hundes, die Lebenserwartung und können Folgeerkrankungen, wie z.B. Diabetes auch beim Hund verursachen. Übergewicht zu verlieren ist genauso wie für Menschen auch für den Hund nicht so einfach. Für eine nachhaltige Gewichtsreduktion sollte beim Hund ein Ernährungs- und Sportprogramm aufgestellt werden. Beim Hund kommt als weiterer erschwerender Faktor der fehlende eigene Wille und der Störfaktor Mensch dazu. Wir haben dir zusammengefasst, wie du deinen Hund erfolgreich auf Diät setzt.

Gesunden Lifestyle mit Hund gemeinsam beginnen!

Es bestehen meistens starke Ähnlichkeiten im Lifestyle zwischen Hund und Herrchen. Kein Wunder, lebt das Haustier doch als Familienmitglied eng mit dem Besitzer zusammen und ist auf seine Pflege angewiesen. Wer also will, dass sein Haustier abnimmt, muss selbst auch mitziehen und gesünder leben wollen. Carmen verzichtet zum Beispiel seit sie das Katzenfutter von einem günstigen Trockenfutter auf ein hochwertiges Nassfutter gewechselt hat, selbst auch auf Fertigprodukte in ihrem Speiseplan.

Abnehmplan mit Wunschgewicht für den Hund führen!

Obwohl es allseits bekannt ist, dass Übergewicht negative Auswirkungen hat, wird das Gewichtsproblem des Haustieres oft unterschätzt. Das aktuelle Gewicht und das Wunschgewicht sollten regelmäßig in einem Abnehmplan notiert werden. Es gibt auch für Hunde einen Body Mass Index (BMI) zu berechnen. Dabei muss besonders bei den unterschiedlichen Hunderassen je nach Körperbau das Idealgewicht individuell eingeschätzt werden. Experten für Hundeernährung und Tierärzte können eine gute Hilfe für einen optimalen Start sein.

Kalorienzufuhr, Bettelverhalten und Leckerlis

Die Futterration sollte in Menge und Energiegehalt an die individuellen Bedürfnisse des Hundes angepasst sein. Ein älterer Hund hat andere Anforderungen an sein Futter, als ein junger, ein Sporthund andere als ein Freizeithund usw. Das Hundefutter sollte auf keinen Fall zusätzlich Zucker zugesetzt haben. Dabei sollte auch auf Molasse und Zuckerrüben als Saccharose-reiche Inhaltsstoffe verzichtet werden. Futterzellulose als Füllstoff kann dabei helfen, dass der Hund satt wird und trotz Futterreduktion kein Hungergefühl auftritt.

Ein Punkt, den viele Hundebesitzer übersehen sind die Leckerlis, die tagtäglich dem Hund zusätzlich zugesteckt werden. Besonders diese sind oft Kalorienbomben und lassen den Hüftspeck wachsen.

Das Betteln um Futter am Küchentisch stellt den Hundebesitzer zusätzlich auf die Probe. Viele Menschen können Bettelverhalten einfach nicht ignorieren und geben ihren Tieren einen Leckerbissen vom Menschenessen, da die starke Bindung zum Tier sie erweicht ihren Vierbeinern auch etwas abzugeben.

Zusätzlich empfinden viele Hundebesitzer ihre Tiere durch eine Reduktion des Futters zu quälen. Sie möchten, dass das Tier glücklich ist, auch wenn es dabei kugelrund wird.

Bewegung, Bewegung, Bewegung für den Hund

Regelmäßige gemeinsame sportliche Aktivitäten mit dem Hund sind eine ideale Möglichkeit beim Hund die Kilos purzeln zu lassen. Die Bewegung tut außerdem auch der Gesundheit des Hundebesitzers gut und die gemeinsame Zeit ist eine ideale Möglichkeit die Hund-Mensch Beziehung zu verbessern. Eine Studie, die den Abnehmerfolg von   Hunden durch leichte regelmäßige Bewegung untersuchte, fand positive Effekte beim Haustier, als auch dem Besitzer. Innerhalb von 12 Monaten verloren Hundebesitzer durch die gesteigerte sportliche Aktivität im Schnitt etwa 4.7% und Hunde 15% ihres Körpergewicht

Störfaktor „andere Menschen“ im Abnehmprogramm deines Hundes

Der fehlende eigene Wille deines Hundes ist bei seinem Abnehmvorhaben ein großes Problem. Oft leben in der Familie mehrere Familienmitglieder und jeder gibt dem Haustier Futter. Wird dem Hund Futter angeboten, wird er kaum sagen: „Nein danke, ich bin auf Diät!“, sondern die Sünde gerne fressen.

Es ist daher wichtig, alle Familienmitglieder in den Abnehmplan deines Hundes einzuweihen und abzusprechen wer wann wie viel gibt bzw. einen Futterplan zu erstellen.

So kann zum Beispiel nur eine Person als Futtergeber bestimmt werden. Auch ein Futterplan kann helfen: Dort kann angekreuzt werden, dass der Hund bereits sein Frühstück hatte. Dann hilft es ihm auch nichts, wenn er eine andere Person im Haushalt um Futter anbettelt.

Problematisch sind Familienmitglieder, die sich nicht an die Regeln halten und es besonders gut mit dem Haustier meinen. Ein „Bitte keine Leckerlis!“, wird ignoriert und das Tier teilweise auch heimlich gefüttert.

Eine weitere Hürde im Abnehmplan eines Hundes kann das Vorhandensein von mehreren Tieren im Haushalt darstellen. Werden mehrere Tiere gefüttert, sollte kontrolliert werden, dass jedes Haustier auch wirklich nur die eigene Portion frisst.

Tagebuch zum Abnehmfortschritt führen

Eine gute Möglichkeit, damit ein Abnehmvorhaben erfolgreich wird, ist ein Tagebuch über die Fortschritte zu führen. Lade dir doch dir grinzoo – my social pet app herunter - dort kannst du für deinen Hund ein eigenes Tierprofil anlegen und jeden Tag eure Erfolge festhalten. Ein weiterer Vorteil ist die tierliebende grinzoo Community, die dir mit Tipps zur Seite steht und dich motiviert das Idealgewicht deines Hundes zu erreichen.

Lade dir jetzt die grinzoo App bei Google Play oder im Apple App Store kostenlos herunter und beginne sofort dein tierisches Abnehmtagebuch für ein gesünderes Miteinander. 

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